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Sozioökologischer Wandel durch Energiegemeinschaften (SetENERGY)
SetENERGY untersucht, wie sozial-ökologische Energiegemeinschaften den Fokus auf soziale Aspekte der Energiewende stärken können, indem sie eine breitere Bevölkerungsgruppe einbinden.
Dazu werden relevante Fallbeispiele erfasst, Einflussfaktoren für das Spenden von Energie identifiziert und getestet, energiearme Haushalte sowie weitere Stakeholder in ko‑kreative Prozesse eingebunden und die gewonnenen Erkenntnisse und Empfehlungen für Energiegemeinschaften, politische Entscheidungsträger:innen und die breite Öffentlichkeit aufbereitet.
Insbesondere beschäftigt sich das Projekt mit folgenden Fragen:
Was sind die Triebkräfte und Hindernisse für ein Engagement in sozial-ökologischen Energiegemeinschaften, sowohl bei Personen, die Energie spenden, als auch bei jenen, die Energie empfangen?
Inwieweit können sozial-ökologische Energiegemeinschaften energiearme Haushalte (Empfänger:innen) in die Energiewende einbinden und wo liegen ihre Grenzen?
Welche politischen Maßnahmen und praktischen Aspekte sind erforderlich, um die Umsetzung von sozial-ökologischen Energiegemeinschaften in Österreich zu fördern?
Um diese Fragen zu beantworten, wird ein Mixed‑Methods‑Ansatz verfolgt, der qualitative und quantitative Methoden mit partizipativer Action‑Research verbindet. Durch Recherche, Interviews, Fragebögen, Experimente und Social Labs werden die Potenziale sozial‑ökologischer Energiegemeinschaften für die Energiewende untersucht und Ansätze entwickelt, um deren Gestaltung inklusiver zu machen.
Projektleitung: Johannes Starkbaum (Institut für Höhere Studien Wien, IHS)
Laufzeit: Oktober 2025 – September 2027
Finanzierung: Austrian Climate Research Programme (ACRP), 17. Ausschreibung
Kooperationspartner:innen: Universität Graz und Eco Neuhauser GmbH
